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  • Nicole Kohlmann

Jubiläums-Text

Mein eigentlicher Plan war es, heute meine neue Website fertig zu haben. Ich habe angefangen und hatte gute Ideen, dann bin ich nicht weiter gekommen und habe es auch nicht weiter versucht. Passt so gar nicht zu mir. Wenn ich doch etwas verändern möchte, dann sollte ich auch aktiv werden und nicht einfach die Seite unfertig vor sich hin schlummern lassen. Da mir heute, einen Tag vorher aufgefallen ist welches Datum wir haben und morgen meine Website ein Jahr on the Line ist konnte ich meine Seite nicht fertig bekommen. Also habe ich überlegt ob ich etwas besonderes Schreibe?! Ja. Also. Ich habe mich an mein MacBook gesetzt und ich habe nicht wirklich einen Plan was ich genau schreiben möchte. Also fange ich mal mit Brainstorming an, was in so einen Jubiläumstext alles rein könnte. Dankbarkeit, Freude, Therapie, Angst, Mut, Entwicklung, Reichweite usw. Zuallererst möchte ich ganz klischeehaft meinem Freund, Mann und Partner Danken, denn ohne ihn hätte ich diese Seite nicht. Danke mein Schatz, dass du mich ermutigst an mich selbst zu glauben. Dann danke ich meiner wundervollen Freundin Juli, die meine Texte Korrektur liest, da sich doch der ein oder andere Rechtschreib- und Grammatikfehler einschleicht. Nicht nur dass sie meine Texte ein kleines bisschen besser macht als vorher, ich bin auch sehr dankbar für ihre ehrlichen und liebevollen Worte zu jedem geschriebenen Beitrag. Der nächste Dank geht raus an meine Freundin Verena. Sie bekommt jeden Text zuerst als E-Mail. Es ist mir wichtig, dass sie den Text als erstes liest. Liebe Iri, ich danke auch dir von ganzem Herzen. Du hast mir geholfen mit Tipps und Ideen in Bezug auf meine Website, bevor diese online war. Danke! Dann danke ich all meinen anderen Freunden. Zum Einen, dass ich sie alle in meinem Leben habe, was für mich ein absoluter Segen ist und zum Anderen weil sie ebenfalls meine Beiträge lesen. Danke an alle meine Leser. Ich habe nichts erwartet. Wobei?! Irgendeine klitzekleine Erwartung hatte ich bestimmt. Ich habe sogar mal eine Mail von einer jungen Frau erhalten, die mir für meine Texte gedankt hat und mir die Ehre erwiesen hat, mir einen von ihr geschriebenen Text ebenfalls zum lesen geschickt hat. Es ist so unglaublich schön für mich, auch auf Instagram Feedback und Komplimente für meine Texte oder meinen Feed zu bekommen. Es bestärkt mich darin echt zu sein. Es bestärkt mich darin zu zeigen wie das wirkliche Leben ist. Es bestärkt mich darin ich selbst zu sein. Es ist ein bisschen wie Selbsttherapie. Ich setze mich gezielt mit Themen auseinander die schwer für mich sind. Ich ziehe blank im Internet und irgendwie fällt es mir nicht so schwer. Ich fühle mich noch geschützt. Ich habe zum Glück noch keine negativen Nachrichten bekommen. Habe bis jetzt auch noch keine Angst davor. Was wirklich ein Wunder ist, also dass ich mal keine Angst habe. Ich habe durch meinen Blog auch Kontakte geknüpft, z.B. mit Leni, die auch einen eigenen Blog hat - ich glaube schon seit ca. 10 Jahren. Da gehen erst mal Probs raus. Toll gemacht Leni! Ja und dann kommen wir trotzdem mal zu den Hatern. Ich nehme an, jeder weiß irgendwie wie das ist. Es wird gelästert, natürlich hinter dem Rücken der betreffenden Person, die in diesem Fall ich war. Ich war ein Jahr zu Hause, weil ich mich auf einer "Wanderung durch ein tiefes, dunkles Tal" befand. Ich leide unter Depressionen. Nichts wofür man sich schämen müsste, man sich aber in unserer Gesellschaft und leider Gottes auch in der Branche in der ich arbeite, deswegen irgendwie rechtfertigen muss. Es ist anscheinend Leuten aufgestoßen, dass ich während meines „Kranks’“ einen Blog ins Leben gerufen habe. Vielleicht war es für diese Menschen problematisch nachzuvollziehen, weil sie nicht wirklich wussten was ich hatte/habe und der Meinung waren ich habe meine Arme verloren und haben sich dann gewundert wie ich schreiben kann?? Was ich diesen Menschen anhand ihrer Kurzsichtigkeit zutraue. Dann möchte ich noch sagen, dass ich mich das letzte Jahr auf keiner Weltreise befand und keinen Reiseblog habe, sondern einfach nur eine Website auf der ich Schreibe, ich meine Gedanken entwirre und meinen Fingern freien Lauf lasse. Jeder darf und kann dies lesen. Ihr tut mir Leid, einfach nur leid. Es gibt bestimmt Menschen die sich von solchen Blitzbirnen wirklich klein machen lassen. Ich nicht. Ich stehe auf. Ich werde laut. Ich werde groß. Ich schreibe mehr. Ich möchte die Welt einfach nur ein kleines bisschen besser machen. Ich möchte Gutes tun. Ich möchte Liebe verbreiten. Ich möchte zeigen, dass jeder Mensch einzigartig ist und es doch Menschen gibt mit denen man Parallelen hat. Ich möchte mich nicht mehr schämen und ich möchte dass sich auch andere Menschen nicht schämen müssen. Ich möchte nicht, dass psychische Krankheiten als etwas gesehen werden, was man wegdenken kann, man Pillen nehmen soll, ein Traumata zugrunde liegen muss oder man in etwas nicht rein passt. Am wütendsten macht mich allerdings dass es oftmals als Schwäche abgetan wird - vor allen Dingen bei Männern. Soll ich euch was sagen? Die Menschen, mit psychischen Krankheiten, die versuchen ihr Leben zu leben und irgendwie auf die Reihe zu bekommen, die sich Coachen lassen oder zur Therapie gehen. Diese Menschen, also du, ich, wir alle - sind fucking Superhelden. Oh ha. Das ist doch mal ein Jubiläums-Text geworden der sich sehen lassen kann. Getippt von meinen fleißigen Fingerchen, inspiriert von meine Gedanken, Gefühlen und Worten, die direkt aus meinem Herzen kommen.

Danke fürs Lesen. Tschau, Nicole.

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