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  • Nicole Kohlmann

j u s t w o r d s



Meine Familie braucht mich und ich möchte auch für mich selbst da sein.

Nebenbei noch die Welt retten.

Wahlprogramme lesen, Klimaschutz hier - Nachhaltigkeit da, Feminismus, Sexismus, Rassismus, Corona und die Querdenker, Positiv bleiben trotz der Unzufriedenheiten und Missstände die auf der Welt herrschen.

Spenden hilft?!

Was kann ich noch machen?

In Wirklichkeit höre ich: „Bin ich wirklich genug?“

Es ist Zeit einkaufen zu gehen, am besten bio, regional, saisonal und unverpackt.

Meine beste Freundin habe ich schon lange nicht mehr ausführlich gesprochen. Was wollte ich denn bei meinen Mädels nachfragen, wie geht es den Kleinen und was macht der Umbau?!

Geht es dir wirklich gut?

Kann ich dir irgendwie helfen?

Oh man. Jetzt habe ich mich die letzten Tage kaum vegan ernährt und noch dazu ungesund. Letzte Woche habe ich 3 Mal essen bestellt.

Naja wenigstens haben die Lokale etwas davon.

Bestellt habe ich auch, im Internet, statt mich testen zu lassen um es vor Ort zu kaufen.

Wie kann ich sparen.

Ach ja, wann ich das letzte Mal gelernt habe weiss ich auch nicht mehr.

Regelmäßig Yoga? Fehlanzeige.

Laufen schaff ich zwei Mal die Woche. Naja, walken.

Ich hab zu wenig Obst gegessen, kaum mit Gemüse gekocht und meine Vitaminpräparate hab ich auch nicht genommen.

Nen Entsafter hab ich, bestimmt zwei Wochen nicht genutzt.

Zum Glück ist es mir mittlerweile egal, ob ich rasierte Beine, Achseln oder sonst was habe, auch im Sommer.

Die sind so lang, da kommt keine Zecke durch.

Mein Rad nutze ich selten bis gar nicht.

Bad muss geputzt und gewischt werden, Fenster sind noch 3 zu putzen.

Die Wäsche wird von meiner Mama gewaschen und gebügelt.

Auf die neue Arbeit möchte ich mich noch vorbereiten.

Ich hab ne Kamera gekauft und mache viel zu wenig Fotos.

Malen möchte ich, Kerzen machen, Karten schreiben und Bücher lesen.

Wieder finde ich mich auf der Couch durch Instagram scrollend.

Diese ganze Internetkacke geht mir zeitweise echt auf den Sack. Grad ist mir da zu viel Hass, zu viel Anti, zu viel los.

Auf meinem Blog hab ich innerhalb von einem Jahr nur einen Beitrag veröffentlicht.

Kreatief.

Unzufriedenheit, Dankbarkeit, viel Liebe, Lachen und eine Achterbahn der Gefühle.

Tiere hab ich ja ganz vergessen, die schau ich mir so gerne an und liebe sie.

Ich stehe für ganz viel ein und merke erst im Nachhinein, dass ich oftmals gegen etwas anderes bin.

Ich denke ich bin konzentriert und fokussiert und doch verliere ich die Sicht.

Es kommt nicht oft vor, aber gerade eben bin ich absolut stolz auf dass was ich Schreibe.

Es ist nämlich die Wahrheit.

Ich bin ein vollwertiger, vollkommener, liebevoller und friedvoller Mensch.

Ich beginne mich zu lieben, sonst war es eher die Selbstfürsorge.

Jetzt spreche ich von Liebe.

Ich liebe mich nicht weil, sondern mit all meinen Ecken, Kanten, Narben, Pickeln, Launen, Krampfadern und Dünnem Haar.

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