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  • Nicole Kohlmann

Guter Rat ist...

Wenn es darum geht meinen Freunden Ratschläge oder Tipps zu geben bin ich eine Wundertüte. Und wie oft rate ich ihnen, dass sie etwas verändern müssen. Veränderung. Gerade jetzt muss ich mich verändern und es ist so schwer. Es ist viel leichter in der Komfortzone zu bleiben und es beim alten zu belassen. Klar es ist ja gewohnt. Eine Veränderung bedeutet immer Willenskraft, Entschlossenheit und Motivation. Von allen dreien habe ich momentan nicht sehr viel. Wenn ich Abends im Bett liege und etwas lese und hochmotiviert bin, mache ich das Licht aus und denke mir, jawoll, morgen fange ich an und dann wache ich am nächsten Tag auf und schiebe die gewollte Veränderung erst mal vor mir her. Ich setzt mich auf die Couch und vielleicht findet die Veränderung ja mich und ich muss gar nichts weiter tun?! Ja klingt witzig, ich schmunzeln auch gerade, aber es ist die Wahrheit. Ich mache mir etwas vor.  Aber Einsicht ist ja bekanntlich der erste Weg zur Besserung oder zur Veränderung. Genau deswegen sitze ich gerade auch mit meinem MacBook auf der Couch und konfrontiere mich mit meinen Gedanken und Ängsten. Ich habe morgens Angst wenn ich mit dem Hund raus gehe, denn es könnte ja ein anderer Hund kommen, groß, ohne Leine, der Tobi und mich angreift und ich ihn nicht beschützen kann. Ich mach mir Gedanken ob mich dann andere Leute sehen und schlecht über mich denken. Und Menschen denken doch sowie so was sie möchten. Das tue ich ja auch. Wieso können mich vermutete Gedanken so sehr einschränken oder vermeintlich verletzen? Wahrscheinlich weil ich selbst so kritisch mit mir bin und meine Interpretation der Gedanken, der anderen Leute, sich mit meinen tief verankerten Glaubenssätzen spiegeln würden. Bloß keine Fehler machen! Gerade lache ich wieder auf, weil ich es selbst bescheuert finde, mir dies zu sagen. Aus Fehlern lernt man. Dieses Sprichwort ist auch schon uralt und macht nur Sinn, weil vor mir schon viele andere Menschen Fehler gemacht haben und gescheitert sind. Dabei habe ich schon so viel erreicht in meinem Leben. Ich war schon so oft am Boden gelegen und bin immer wieder aufgestanden. Vor vielen Jahren habe ich mir geschworen, ich werde so lange kämpfen und weitermachen bis der Tag kommt, an dem sich all das Leid, jede Träne gelohnt haben. Ich habe diesen Moment erreicht. Ich habe mir kein neues Ziel gesetzt. Ich sollte jetzt, da ich dieses Fernziel erreicht habe dieses Gefühl auch in vollen Zügen genießen. Wenn ich jetzt mal wieder scheitern sollte, dann kann ich doch auch wieder aufstehen und weiter machen. Aber gerade eben mache ich mich selber zum Elefant im Porzellanladen. Ich schränke mich zu 90% ein. Wobei ich hier meine Illustration zu 100% bestätige mit „YOUR ONLY LIMIT IS YOU“. Ja. Punktlandung. Also los, als nächstes steht dann wohl an die Veränderung selbst zu sein, zu beginnen meinen Tag neu zu strukturieren und mir eine eigene Routine zu erstellen, die ich dann wieder in meinen Arbeitsalltag integrieren kann. Da ich schon etliche Sachen ausprobiert habe, muss ich diese nur  noch in einem Plan umsetzen. Meditation, Yoga, kleine Workouts, mit dem Hund raus gehen, Schreiben, Lesen und Zeit für gesund Ernährung. Dann habe ich absolut Spaß dabei mich mit dem Thema „Zero-Waste“ zu beschäftigen, in dem ich mein eigenes Waschmittel, Reiniger usw. selber mache oder eben weiter daran arbeite mit noch mehr Köpfchen einkaufen zu gehen. Na dann, an Ideen fehlt es mir ja nicht. Ich werde JETZT beginnen und vielleicht schreibe ich ja ein Resümee wenn ich meine Veränderung eine Zeit lang durchgezogen habe. Welch Zufall, gerade fällt mit ein das ja heut Dienstag ist, auf Englisch Tuesday und wenn man sich dieses Wort genauer anschaut Tu-es-tag. Just do it. Deine Nicole

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